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GfaT Nr. 46
Ein Lesespass für zuhause oder unterwegs Die Fasnacht ist vorbei, und ich erinnere mich zurück, dass ich viel zuhause oder unterwegs war. Na logisch, denken Sie sich, wo soll man denn sonst sein ausser zuhause oder unterwegs? Richtig, das habe ich mir auch gedacht als ich heute morgen von zuhause wegging und unterwegs die Vollkornriegel ass, auf deren Verpackung mit vitalisierend geschwungener Schrift stand: «ideal für zuhause oder unterwegs». Wenn er doch überall so ideal ist, wieso muss es denn noch differenziert werden? Vielleicht vergisst man ja einmal (angenommen, man ist UNTERWEGS), ob der Riegel, den man mitgenommen hat, nun nur zuhause oder auch auswärts gegessen werden kann, und man will sicher sein, nicht wegen des kleinen Hungers nach Hause eilen zu müssen. Dann ist man sicher froh um die Anweisung, dass dieser Snack auch unterwegs passend ist. Als ich also weiterhin unterwegs blieb, kam ich an einem Coiffeurgeschäft vorbei, das mit folgendem Spruch warb: «Sehr präzise Haarschnitte im ersten Stock». Das machte mich erneut stutzig, denn ich fragte mich, ob ich eventuell einen billigeren, weniger präzisen Haarschnitt im Erdgeschoss bekommen würde. Doch bevor ich hineinging überlegte ich mir, ob sie mir wohl einen Haarschnitt verpassen würden, der überall passend sein würde, so wie meine Vollkornriegel. wuf.
Fahrstuhlaufzugslift der besonderen Art Hans-Friedrich von Zuckenriet-Kaminskwoski (*) ist der einzige Besitzer eines einstöckigen Hauses mit Lift. Als Hans-Friedrich im Eurolotto mehrere Millionen Euro gewann, baute er in sein einstöckiges Haus einen teuren Lift der Marke Schindler ein. Der Liftschacht ist 3 Meter hoch, die Liftkabine nur 2.1 Meter. Von aussen kann man oberhalb der Lifttüre gut eine hellleuchtende Zahl Eins erkennen, die dem Betrachter der Zahl das Wissen vermittelt, dass sich die Liftkabine momentan im ersten Stock befindet. Dementsprechend schnell geht es auch, bis sich die Lifttüre öffnet, wenn man aussen auf den Knopf gedrückt hat. Innen ist ein Schild angebracht, mit welchem das städtische «Büro für Aufzugsanlagen» darauf hinweist, dass nur vier Personen mit einem Maximalgewicht von insgesamt 320 kg gleichzeitig «fahren» dürfen. Darunter prangen fünf Knöpfe, nämlich «Alarm», welcher einen dumpfen Ton erzeugt, «Türe zu» und «Türe auf», «1», welcher für das Stockwerk steht und ein roter Knopf «Halt», welcher überhaupt nie einen Nutzen hat, aber rot ist. gut. (*) Name von der Redaktion wahrheitsverzerrend verlängert. Natürlich wieder mit Photostory
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