Die Tassen in meinem Schrank sind leer (text:
jeah.,
illustration:
köfa.)
Ich habe viele Tassen in meinem Schrank. Sie sind alle leer. Manchmal
nehme ich eine Tasse raus, das sehe ich dann, weil der Schrank eine
Glastüre hat, durch die man die Tassen sehen kann. Ich sage mir:
«Aha, da fehlt eine Tasse in meinem Schrank. Interessant, interessant
- interessant.»
Dann nehme ich einen Schluck Tee.
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Der Unterschied zwischen Fröschen und Tigern (text: jeah.,
illustration: urs.)
Der Frosch hatte einen grossen Käfer gefressen und fühlte
sich satt wie ein satter Tiger. Der Tiger ruhte sich unter einem Baum
aus. Er hatte einen grossen Frosch gegessen, fühlte sich aber
überhaupt nicht satt.
Inkompetente Rechtsberatung (text: jeah.)
Seit heute ist GfaT Media auch im Rechtsberatungssektor tätig.
Und zwar konnte der Hobbykoch Dr. ing. arch. med. h.c. FDR Müllleim
für diese Aufgabe gewonnen werden. Er zeichnet bereits im GfoT
Vorgänger-Online-Magazin «Einfache Gesellschaft»
für diese Rubrik verantwortlich.
Fall 1: Herr M. aus S. bewohnt eine 4,5 Zimmerwohnung in einem Mehrfamilienhaus.
Er ist unzufrieden mit seinem aktuellen Mietverhältnis, vor allem
das Verhältnis mit der Frau des Vermieters entwickelte sich in
letzter Zeit entgegen seinen Wünschen und Vorstellungen. Die
Forderung von Herrn M. lautet wie folgt: Ich möchte gerne anstelle
der 4,5 Zimmerwohnung eine Villa bewohnen, ohne jedoch weit zügeln
oder finanzielle Nachteile in Kauf nehmen zu müssen. Zusätzlich
soll die Frau des Vermieters viel schöner und vollbusiger sein.
Ist das in legalem Rahmen möglich?
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Sehr geehrter Herr M. Ich kann Ihnen versichern, wenn man die Gesetze
richtig durchknetet, dann sind sie die ideale Form, in der unser Leben
aufgehen kann. Auf keinen Fall dürfen Sie die Situation auf kleiner
Flamme weiterkochen lassen, sondern rühren Sie mit grosser Kelle
an! Mein Rat: Kochen Sie etwas Feines, dann sieht alles gleich viel
besser aus. Ihr Dr. ing. arch. med. h.c. FDR Müllleim
Partitur entdeckt! (text:
gut.)
Als ich kürzlich in der Kutsche von Salzburg nach Wien unterwegs
war, mir eine Mozartkugel im Munde vergehen liess und draussen die schöne
blaue Donau plätschern sah, da entdeckte ich in der Kutschenzwischenwand
ein Blatt Pergament. Ich erhoffte mir ein verschollenes Stück deutsche
Hochliteratur, mit welcher das GfaT zu füllen wäre. Leider
war es nur ein Stück klassische Musik, das mir als Freund des Hitparaden-Pop
überhaupt nicht zusagt. Dennoch habe ich Kraft meines Amtes, meiner
Autorität und meiner Überzeugungskraft durchgesetzt, dass
der Fund abgedruckt wird. Mit irgendwas müssen wir das GfaT ja
füllen.
