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Aus dem Inhalt: Einheimische Berufsbilder. Heute: Zaubersprucherfinder (von gut.) Viele Zaubersprüche gehen auf das Konto des bekannten Schweizer Zaubersprucherfinders Hugo Meierhofer. «Hobilda Guruni», «Salabim Kabuhsch» oder «Karami Tscharom» sind nur einige Beispiele seiner schier unendlichen Schöpfungskunst. «Das Geschäft blüht», schwärmt Meierhofer, «viele Scharlatane und Hochstapler, Sektenpriester und Kinderbuchautoren haben ungenügende Fantasiekapazitäten und einen hohen Zauberspruchbedarf, was zu einem hohen Honorar für mich führt.» Es gibt auch den Wort-Komposita-Erfinder Adam K Dabra. «Brillenschlange», «Pfeffermühle» und «Bleistift» sind keine Beispiele seiner Schöpfungskunst, dafür Beispiele wie diese: «Joghurtbeleuchtung», «Heizungsfallstrick» und «Softwarehaltestelle». Sein Honorar ist aber sehr tief.
Neben den glatten Texten hat es in der neuen Ausgabe auch ein glattes
Gesellschaftsspiel drin, für welches hier Jean-B und Earl George
werben Zoff mit dem Bischoff (von jeah.) Der Bischoff hatte einen Hut, der war so gross, dass er kaum durchs Kirchtor schreiten konnte ohne seinen Hut zu verlieren. Der Bischoff nervte sich, denn gerade das prunkvolle Durchs-Tor-Schreiten war ein Grund für ihn gewesen, sein Leben in die Hände Gottes und der Kirche zu legen. Eines Morgens rief er einen Handwerker aus dem Dorf an. Er sollte kommen und das Tor grösser machen. Der Handwerker kam und tat wie ihm aufgetragen. Der Bischoff war glücklich über das grosse neue Tor. Der Handwerker verschickte eine Woche später die Rechnung. Der Bischoff öffnete das Couvert und war geschockt: «Verdammt noch mal, für diesen Betrag könnte ich ja Messwein für ein ganzes Jahr kaufen!» Der Handwerker meinte am Telefon bloss: «Hätten Sie sich eben einen anderen Hut kaufen müssen!» Worauf der Bischoff aus Wut, und weil er's immer macht, eine ganze Flasche Messwein trank. Rückwärtsgeschichte (von gut.) «Nein!», schrie Susanne, als sie ihr totgefahrenes Kätzchen sah. «Au weja», murmelte Raser Ruedi, als er über einen Gegenstand gefahren ist. «Juhee!», jubelte Ruedi, als er auf 130 km/h beschleunigt. «Fahr vorsichtig», mahnte Ruedis Mutter, als der von zu Hause wegfuhr. «Ich geh noch schnell nach... ähm, weg», sagte Ruedi zu seiner Mutter «Ah, ja! Ja!», stöhnten Ruedis Eltern, als sie ihn vor langer Zeit zeugten. «Ah, ja! Ja!», strahlten Ruedis Eltern, als sie sich kirchlich vermählten. «Die sollen nur kommen», prahlte Ruedis Grossvater Fridolin, als er die eidgenössische Konföderation gegen das Deutsche Reich verteidigte. «Wenn es zu Oktober schneiet, dann zu Märze die Sonn' scheinet», dichtete Fridolins Grossvater Gottfried auf dem Ackerfeld. «Wenn es im Oktober schneit, dann scheint im März die Sonne nicht», pflegte Gottfrieds Grossvater Johann zu sagen. ««Alea iacta est», sagte Julius Cäsar», sagte Johanns gebildeter Vorfahre Johann. «Alea iacta est», sagte der mit Ruedi nicht näher verwandte römische Kaiser Gaius Julius Cäsar. «Ahh», schrien alle zu Tode stürzenden babylonischen Sklaven, als Gott ihren Turm böswillig umwarf und sie wie Würfel vom Himmel purzelten. «Ah, ja! Ja!», stöhnte die biblische Gestalt Set. Er war 105 Jahre alt und zeugte Enosch. «Es werde Licht», sprach Gott, «und die Katzen sollen einst sieben Leben haben. Die Autos vier Räder und einen Turbomotor. Abrakadabra!» WERBUNG: Warum nicht gleich ein GfaT-Abo bestellen? Warum nicht? Weil es ganze 12 Franken kostet? Weil es nur 6 Ausgaben enthält? Weil diese lediglich per B-Post verschickt werden? Andere Gründe? Wenn ja, welche? |
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