|
|||||||
![]() |
||||||||||||||||||||||
|
Drei Texte aus dem reichhaltigen Angebot des Januar-GfoTs: Das GfoT-Weihnachtsangebot in Zusammenarbeit mit Ruag Land Systems (von dep.) ![]() Kennen sie das Problem? Sie wollen mit ihrem Sturmgewehr 95 die Passanten necken, die hinter der Gartenhecke vorbei schleichen. Doch ihre Familie fühlt sich von den Knallgeräuschen beim Fernsehen gestört. Das muss doch nicht sein! Wir sind stolz, ihnen in Zusammenarbeit mit der Ruag Land Systems die Lösung zu präsentieren: Der Silento 300. Der Silento 300 entspricht dem Schalldämpfer einer Faustfeuerwaffe. Sie müssen ihn aber nicht mühsam auf den Lauf schrauben, sondern sie kriechen einfach mit dem ganzen Gewehr hinein. Mit dem Silento 300 reduzieren sie die Lärmemissionen beim Schiessen im Bereich der Waffenmündung um 21 dBA. Das ist etwa so viel, wie wenn ein Airbus 747 in den Schrebergarten ihres Nachbarn stürzt, und sie dann über den Zaun fragen, ob sie beim Zwiebeln setzen helfen sollen. Silento 300 besteht aus einem Tunnel mit auswechselbarem Dämmmaterial, gefertigt aus wiederverwerteten Pet-Flaschen. Mit dem ausgeklügelten Abstütz- und Verschiebungsmechanismus, bestehend aus zwei Rädern und einem Griff, können sie den Silento 300 mühelos unter dem Bett versorgen. Bestellen sie den Silento 300 noch heute. Ihre Familie wird es ihnen danken. Bequem per Mausklick in unserem Webshop unter www.gfat.ch.vu oder senden sie eine E-Mail an sales@ruaglandsystems.ch. Unser Verkaufschef Dalai Ernst Papst gibt ihnen auch gerne Auskunft zu weiteren Waffensystemen der Ruag. Bestellen sie schnell. Unter den ersten hundert Bestellungen verlosen wir einen 120mm «Bighorn». Festungsminenwerfer. Fischimbissstand (von jeah.) Es war einmal eine nette und liebe Frau. Die Frau wohnte zwischen dem grossen Schlachthaus und dem verlassenen Busdepot, wo Drogenhändler in passagierverlassenen Bussen Drogen deponierten. Jutta, so hiess die Frau, war glücklich, dass das verlassene Busdepot zum Drogendepot umfunktioniert worden war. Nicht weil sie einen persönlichen Nutzen daraus gezogen hätte, sondern weil sie nicht wusste, was sie getan hätte, wenn das Depot zweckentfremdet worden wäre und zum Beispiel ein riesiger Fischimbissstand entstanden wäre. Denn Fischgeruch konnte sie nicht leiden. Fischimbissstand Weil ein Boot beladen mit Drogen vor der portugiesischen Küste kenterte, wurde ein Fischer angehalten mit seiner Fischereiausrüstung auf seinem Fischkutter die Fische einzufangen, die zur Kenterungszeit unter dem gekenterten Boot Wasser konsumierten, weil der Drogenlieferant glaubte, die Drogen aus den Fischen rückgewinnen zu können. Die Fische wurden als Fischlieferung getarnt in einem alten Bus in ein Drogendepot gefahren, wo zwei Testpersonen je fünf Fische essen mussten, weil der Drogenhändler die vom Drogenlieferanten versprochene Wirkung der Fische testen wollte. Die Fische wurden fachgerecht ausgeweidet und danach an einer Zwiebel-Kräuter-Marinade nach geheimem Familienrezept gebacken. Mit erboster Miene stellte der Drogenhändler keinerlei rauschartige Wirkung bei den Testpersonen fest und liess alle Fische braten und dann verkaufen, um wenigstens einen Teil der Lieferungskosten decken zu können, dazu wurden die Busse vor das Depot gefahren und das Depot in einen riesigen Fischimbissstand umgewandelt. Fischimbissstand Es war purer Zufall, dass das Drogendepot, welches in einen Fischimbissstand umfunktioniert wurde, nichts mit dem Drogendepot zu tun hatte, neben welchem Jutta wohnte. Jutta tat also gut daran, glücklich über das Drogendepot zu sein und dies zu geniessen, solange es möglich war. Und wenn es nicht anders gekommen wäre, könnte sie noch heute glücklich sein. Fischimbissstand Um nicht den staatlichen Stellen, die eine restriktive Drogenpolitik verfolgten, ins Netz zu gehen, wechselten die Drogenhändler die Drogendepots im Zweimonatstakt. So fuhren die Busse wieder aus dem verlassenen Busdepot in der Nachbarschaft von Jutta. Kurzfristig zogen Elemente der städtischen Subkultur in das Depot ein, bevor ein Konsortium andere Pläne hegte: Ein Fischgrosshandel oder ein Bürogebäude. Obwohl das Konsortium keinen Fischgrosshandel gründete, da die kommerziellen Aussichten seit der Gründung des Grossfischmarktes in einem anderen Busdepot schlecht waren, hatte Jutta keinen Grund, glücklich zu sein. Denn ihre Wohnung befand sich an exakt der gleichen Stelle wie die neue Empfangshalle des Bürogebäudes. Fischimbissstand Weil der Kopf und die treibende Kraft des Konsortiums an einem Fischgrad erstickte, wurde das Projekt nicht realisiert und das Areal an eine Fischhandelsunternehmung verkauft, die aus dem verlassenen Busdepot einen riesigen Fischimbissstand machte. Jutta musste also erfahren, was sie tat, wenn das Busdepot in einen Fischimbissstand umgewandelt wurde: Sie merkte, dass der Fischgeruch nicht schlimmer war, als die angesägten Schweinehälften im Schlachthof nebenan rochen, trotzdem wanderte sie nach Australien aus, landete aber versehentlich in der weiten russischen Landschaft und begann nach Erdgas zu graben. |
|||||||||||||||||||||