|
|||||||
![]() |
||||||||||||||||||||||||
|
AUS
DEM INHALT:
Froschkreislauf Teil 1 Vor vielen Jahrtausenden, ja vielleicht sogar vor vielen jahrtausend Millionen, lebte ein Frosch. Der Frosch züchtete aus Himbeerzellen Amöben. Die Amöben züchteten gar nix. Teil 2 Jahre, ja vielleicht sogar jahrhundert Tausende, nach den ersten Amöbenversuchen, züchtete der Frosch aus Johannisbeerzellen Fische. Die Fische züchteten aus Apfelkompottzellen Ameisenbären. Die Ameisenbären züchteten Mammuts. Die Mammuts züchteten langhaarige Ameisen. Die Ameisen züchteten Rhinozerosse. Die Rhinozerosse züchteten fünf beinige super schnelle Springpferde. Die Springpferde züchteten aus Maiskornzellen Willfried Ottomar Gündel Pfaff. Otto-Willi Pfaff (Ururururenkel von Willfried Ottomar Gündel Pfaff) sass bei Spotlicht zu Tisch. Er arbeitete am grossen Familienstammbaum. Die Äste reichten weit in die Vergangenheit hinein - Jahrzehnte, ja vielleicht sogar jahrzehnte Hunderte. Doch verborgen blieben die Ahnen des erfolgreichsten Familienmitglieds Willfried Ottomar Gündel Pfaff, der einst mit ausgesprochenem Verkaufsflair im Eisenwarenhandelgeschäft äusserst erfolgreich wirtschaftete Und auch familiär konnte sich Willfried Ottomar Gündel Pfaff dank geschickter Ehelichung einen repräsentativen Status erwirtschaften. Die Ahnen des Ahnen jedoch, so sehr sich Otto-Willi auch bemühte, gaben ihre Identität nicht preis. Otto-Willi legte den Stift beiseite, schaltete das Spotlicht aus, ass ein paar Himbeere, fütterte seine gezüchteten Frösche im Terrarium und legte sich dann schlafen. «Wenn nur jemand das Geheimnis lüften könnte», dachte er, bevor er in unruhigen Schlaf entschlief.
jeah.
Illustration:
Gaby Der Kaffee ist eine Institution 79.6 Millionen Hektoliter Bohnenkaffee wurden im Jahre 1938 im Deutschen Reich getrunken, im Vergleich zu Bier, ist das 31.8 Millionen Hektoliter mehr. Fazit: Bohnenkaffee wurde mehr getrunken. Gemäss einschlägigen Recherchen kann dieses Ergebnis auf zwei Gründe zurückgeführt werden: Erstens ist man beim Kaffeetrinken von der lästigen Tradition des Anstossens befreit, zweitens muss man einander nicht auf eine Runde Kaffee einladen. Wer jetzt sagt, das sei doch alles kalter Kaffee, der hat vergessen, dass auch kalter Kaffe wieder aufgewärmt werden kann. Zum Beispiel mit Hilfe einer Kaffeemaschine: man fülle den kalten Kaffee da ein, wo sonst das unschuldige Wasser hineingegossen wird, und fertig ist der erst noch doppelt so starke Kaffee. Ein Versuch ist's wert! Bekanntlich stellt die Kaffeemaschine nur/ausschliesslich/ohne Ausnahme Kaffee her, der, wie unter dem Fussvolk, das heisst dem Volk mit den Füssen, fälschlicherweise verbreitet, weder sättigt, noch ernüchtert, noch belebt! Wer hat nicht einmal versucht, seinen angeschlagenen Körper (sei der Grund auch nur 12h Schlaf, sprich 2h zuviel) wieder auf den Vordermann zu bringen. Trotzdem symbolisiert genau dieser Kaffee den Ursprung der politischen Neuorientierung durch die bürgerliche Öffentlichkeit in den Kaffeehäusern des 18. Jahrhunderts. Nächste Angelegenheit: Warum wird Kaffee getrunken, zur Ernüchterung, Belebung und Sättigung? Alles Quatsch, wir trinken Kaffee, weil es eine Kaffeemaschine gibt, und wir uns gerne von Maschinen (und so) bedienen lassen. Glücklicherweise stellt uns das moderne Zeitalter für alle unentbehrlichen Dinge Maschinen zu deren Herstellung zur Verfügung. Mal ehrlich, wer könnte heute nicht auf die Kaffeemaschine verzichten? Um die Antwort gleich vorwegzunehmen, um keine falsche Antworte zu provozieren: Nein bzw. ich (ausser ich müsste). Die Frage auf die Antwort lautet also: Hab ich heute schon einen Kaffee getrunken? bye.
Inhalt
der Ausgabe 28 (Mai) ansehen! |
|||||||||||||||||||||||