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Umfrage endete am 26.Okt7, 11h: Wie klingt ein Schuss aus einer Pistole? Ergebnis / Infos
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GfuT Nr. 48 (April 2008):
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GfaT Nr. 28 (1.5.2002)
Gefäss für athletische Texte:
WM im Land der aufgehenden Panzertresore

AUS DEM INHALT:

Konzepte für Dopingkontrollen | Photostory: Real Vaduz - Real Madrid | YB Bern an WM! | Poster 1: Totale Fitness | Sammlung beliebter Aufsatzthemen | Frei bzw. Marzipan | Alltagstipps | Tennisposter Rotscher Rocci | Rumps

FIFA-Verantortlicher für Dopingkontrollen an der Fussball-WM 2002:

«Für die WM haben wir uns zwei Konzepte zur wirksamen Dopingbekämpfung bereitgelegt:
Konzept A: Nach jedem Spiel wird von jeder Mannschaft je ein Spieler ausgelost, von welchem wir den Urin auf verbotene Substanzen untersuchen.
Konzept B: Jedem Spieler, Trainer und Betreuer jeder Mannschaft werden je zwei unserer Securitasleute zugeteilt, die jene während 24 Stunden am Tag überwachen. Zudem wird unmittelbar vor und nach jedem Spiel, sowie in der Halbzeitpause und zu einem vorher ausgelosten Zeitpunkt während des dann für fünf Minuten unterbrochenen Spiels alle Spieler nach verbotenen Substanzen getestet. Kontrolliert werden jeweils Urin, Blut, Haar, Kot, Sperma und Schweiss. Wer positiv getestet wird, wird auf dem Rasen erschossen.
Alle FIFA-Mitgliedsländer mit Ausnahme Israels, Australiens und der USA unterstützen Konzept A.»



Photostory: Real Vaduz - Real Madrid (Endspielstand wird nicht verraten, nur soviel: Dank der geschickten Einwechslung von José Péléh Maria Gonzales und Felippe Donaldo de Sousa konnte Real Vaduz mächtig aufholen!)


Young Boys Bern kann nach Einkauf des saudischen Fussballverbandes an der WM teilnehmen!

Über den Übernahmebetrag wurde gegenseitliches Stillschweigen vereinbart. Die Berner Young Boys werden in der Gruppe E auf Deutschland, Irland und Kamerun treffen. Als Reaktion verkaufte die Clubleitung Hänzi, Eugster und Häberli an Real Madrid.

Wollt ihr die totale Fitness?
GfaT-Poster zum Herausnehmen

(GfaT-Meisterstück: Obwohl der Poster die Herstellungskosten explodieren liess, werden die Mehrkosten nicht auf die Leserschaft abgewälzt. Hurra!)

Sammlung beliebter Aufsatzthemen
Aus der Reihe "Sammlung beliebter Aufsatzthemen" druckt GfaT einen Text von Jean-Borislav Hintermeiers literarischen Anfängen ab. Am Ende ist der Originalkommentar von Herrn Rolf G. Kastelhofer, emigrierter französischer verhinderter Schriftsteller aus Kandersteg und Primarlehrer in Reykjavik, abgedruckt.
Erlebnisse mit Tieren: Ich pflegte ein krankes Tier
Es war an einem Tag. Ich fand eine kranke Katze. Sie lag auf der Strasse. Sie bewegte sich nicht. Sie blutete. Ich habe sie angeschaut. Ich habe ihr zugerufen. Ich habe sie gestreichelt. Sie war ganz flach. Ich habe sie mit nach Hause genommen. Dort habe ich sie in ein Körbchen gelegt. Ich habe ihr jeden Tag ein kleine Schale mit Milch gebracht. Sie hat nie getrunken. Sie hat auch gestunken. Es hatte auch kleine Käfer im Korb mit der Katze. Einmal hat meine Mutter den Korb gesehen und hat ihn weggenommen. Sie sagte mir, die Katze sei gestorben. Ich war traurig. Ende.
Originalkommentar von Rolf G. Kastelhofer:
Jean-Borislav, dein Werk ist Zeugnis von Humanität. Die helfende Hand explizit auch in einer scheinbar aussichtslosen Situation darzubieten, ist die obligate Alternative zur Anonymität der urbanen Moderne. Ich zitiere dazu mein Gedicht 'drei Schritte vor dem Abgrund' aus meinem Gedichtband 'Weltreich ich': "Sechshundertsechsundsechzigbeiniger Luzifer verhehlt Höllenende/der modernen Welt in drei Schritten/Ignoranz Anonymität Egoismus". So lasse dir sagen lieber Jean-Borislav Hintermeier, Sohn von Zigmund Hintermeier und Dorrowita Hintermeier, die Katze ist von uns gegangen, doch die Käfer werden bleiben. Wenn du aber mein Gedicht zu Herzen nimmst, wirst du weiterhin wandeln auf des Edlen Pfades.
Meine Bewertung: 4


Frei
Kristoff K. Dangenho war freischaffender Komponist. Er war frei in seinen Gedanken, ja sogar frei von Gedanken - Gedankenlos sass er in seinem Komponistensessel und machte Scherenschnitte aus den grossen Werken Mozarts. "Marzipan", dachte er plötzlich. "Marzipan!" Er setzte sich ans Klavier und begann zu spielen. Marzipan. Eine Oper in drei Farben: rot wie Himbeere, gelb wie Banane und violett wie Lebensmittelfarbe. "Marzipan!", rief Kristoff K. Dangenho, "Marzipan!" Er schnappte mit dem Mund in die Luft ums Klavier, wo das Marzipan entschwebte. "Hinaus, hinaus - hinaus Marzipan!" lallte Kristoff K. Dangenho sturmtrunken hinter dem Klavier, das in einer grossen Marzipanwolke verschwand. Marzipan erfüllte den Raum - füllte den Raum. Alles wankte im heidelbeerblauen Marzipantakt.
Marzipan.
Zum Finale seiner Oper liess Kristoff K. Dangenho rosa Engel steigen. So viele Engel, dass er sich in seinen Komponistensessel zurücksetzen konnte und sein Leben lang nur den Mund aufzumachen brauchte. Die Engel flogen hinein. Aus Marzipan. Freiheit.


Rechtzeitige Tipps für Weihnachtsgeschenke:

30.- Franken-Gutschein für Ex Libris
Kommt immer gut an. Beschenkter kauft sich CD nach seiner Wahl, sein Geschmack wird also vortrefflich getroffen. Zudem bezahlt der Schenker keinen Rappen mehr als das Produkt wert ist.
Hardcover-Geschenkausgabe von «Herr der Ringe. Die Gefährten»
Jeder hat den Film gesehen, alle wollen bald das Buch lesen. Niemand wird das Buch lesen, aber im Regal macht es sich gut.
Jahresabonnement der Schweizer Illustrierten.
Königin Stéphanie im Zirkus, Pirmin Zurbriggen im Christusfieber, Simon Ammann an der Kanti Wattwil. Wer kann sich da sattsehen?
«A Beautiful Mind» auf Doppel-DVD
Mit unzähligen Features, u.a. erster Ideenentwurf für den Film, provisorisches Storyboard, revidiertes Storyboard, Konzipieren der Drehaufnahmen, Filmaufnahmen der Drehaufnahmen, Filmaufnahmen der Filmaufnahmen der Drehaufnahmen, e.t.c.
PC-Spiel-CD-ROM «Moorhuhnjagd VI»
Gleiches Spiel wie «Moorhuhnjagd V», aber mit neuen verstecken Punktemöglichkeiten.


Tennisposter: Rotscher Rocci
GfaT-Poster zum Herausnehmen

Auf dem Poster enthaltene Informationen:
- Rotschers Palmarès
- Autogramm


Rumps
Rundums Haus waren Eimer mit Eier gefüllt verteilt - im Haus stand Herbert in der Küche vor dem Tisch und blickte sich von Zeit zu Zeit zum Kochherd um, wo in einer Pfanne in kochendem Wasser Eier hart wurden.
Denn einmal war es Herbert passiert, dass er sieben rohe Eier, die er soeben gekauft hatte, fallen liess. Die Eier sprangen auf und verbreiteten sich, Herbert zuckte zusammen und sprang auf. Gleiches sollte ihm nicht mehr passieren. Damit Gleiches Herbert nicht mehr passiert, kochte er. Kochte er Eier. Er kochte Eier. Ei, er kochte. jeah.

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